JAK-Inhibitoren sind Tabletten oder Kapseln, die den Immunangriff auf die Haarfollikel bei Alopecia areata bremsen. In grossen Studien erreichte bei schwerer Erkrankung etwa ein Drittel der Behandelten nach rund einem Jahr wieder weitgehend volles Kopfhaar. In der Schweiz sind Baricitinib (Olumiant) und Ritlecitinib (Litfulo) dafür zugelassen. Die Wirkung hält aber in der Regel nur, solange das Medikament eingenommen wird.
Kurz gesagt: JAK-Hemmer sind die erste wirksame, zugelassene Tablettentherapie für schwere Alopecia areata. Etwa ein Drittel spricht gut an, viele nicht oder nur teilweise. Nach dem Absetzen fallen die Haare meist wieder aus. Nebenwirkungen wie Infekte, Akne und Blutfetterhöhungen sind häufig, seltene schwere Risiken werden mit Warnhinweisen gekennzeichnet. Eine Haartransplantation ist bei aktiver Alopecia areata keine Alternative.
Grundlagen zu Ursachen, Formen und klassischen Behandlungen finden Sie im Ratgeber Kreisrunder Haarausfall.
Wie JAK-Inhibitoren wirken
Bei Alopecia areata greifen Immunzellen die Haarwurzeln an und zwingen sie in eine Ruhephase. Die Botenstoffe, die diesen Angriff steuern, geben ihre Signale über Enzyme namens Januskinasen (JAK) weiter. JAK-Hemmer blockieren diese Enzyme. Die Entzündung lässt nach, die Follikel können wieder Haare bilden.

Die drei wichtigsten Wirkstoffe:
- Baricitinib hemmt JAK1 und JAK2 [1].
- Ritlecitinib hemmt JAK3 und die sogenannten TEC-Kinasen [5].
- Deuruxolitinib hemmt JAK1 und JAK2 und ist eine leicht veränderte Form von Ruxolitinib [9].
Als Creme oder Lösung aufgetragen wirken JAK-Hemmer bei Alopecia areata dagegen kaum. Eine Meta-Analyse fand nur für die Tablettenform einen klaren Effekt gegenüber Placebo [10].
Der SALT-Score: so wird Erfolg gemessen
Alle grossen Studien messen den Haarverlust mit dem SALT-Score (Severity of Alopecia Tool). Er reicht von 0 (kein Haarverlust auf der Kopfhaut) bis 100 (vollständiger Haarverlust) [1].
- SALT 50 oder mehr: mindestens die Hälfte der Kopfhaut kahl, das Einschlusskriterium der Zulassungsstudien
- SALT 20 oder weniger: höchstens 20 % kahl, das übliche Erfolgskriterium
- SALT 10 oder weniger: mindestens 90 % der Kopfhaut wieder behaart [16]
Europäische Experten sehen einen SALT-Score ab 20 als allgemein akzeptierte Indikation für eine systemische Behandlung [11].
Baricitinib (Olumiant): die BRAVE-Studien
Die Zulassungsstudien BRAVE-AA1 und BRAVE-AA2 schlossen 1'200 Erwachsene mit SALT 50 oder mehr ein und erschienen 2022 im New England Journal of Medicine [1]. Nach 36 Wochen erreichten SALT 20 oder weniger:
- mit 4 mg täglich: 38,8 % bzw. 35,9 %
- mit 2 mg täglich: 22,8 % bzw. 19,4 %
- mit Placebo: 6,2 % bzw. 3,3 %
Bei fortgesetzter Einnahme stiegen die Ansprechraten weiter, nach 52 Wochen auf 40,9 % bzw. 36,8 % mit 4 mg [2]. Von den Patienten, die nach einem Jahr angesprochen hatten und weiter behandelt wurden, hielten 89 % (4 mg) bzw. 84 % (2 mg) ihr Ergebnis bis Woche 152, auch an Augenbrauen und Wimpern [3].
Ritlecitinib (Litfulo): die ALLEGRO-Studie
Die ALLEGRO-Studie im Lancet schloss 718 Patienten ab 12 Jahren mit SALT 50 oder mehr ein [5]. Nach 24 Wochen erreichten SALT 20 oder weniger:
- 23 % mit 50 mg täglich
- 31 % mit 50 mg nach vierwöchiger Startdosis von 200 mg
- 2 % mit Placebo
In der offenen Langzeitstudie ALLEGRO-LT, die auch Patienten mit mindestens 25 % Haarverlust einschloss, erreichten von den noch behandelten Patienten nach 24 Monaten 73,5 % SALT 20 oder weniger [6]. Weil hier nur die Patienten gezählt wurden, die noch in der Studie waren, und es keine Placebogruppe gab, ist dieser Wert eher optimistisch.
Deuruxolitinib: THRIVE-AA1 und AA2
In THRIVE-AA1 erreichten nach 24 Wochen 29,6 % (8 mg zweimal täglich) bzw. 41,5 % (12 mg zweimal täglich) SALT 20 oder weniger, gegenüber 0,8 % mit Placebo [7]. THRIVE-AA2 mit 515 Patienten bestätigte das mit 33,0 % bzw. 38,3 % [8]. Deuruxolitinib ist seit Juli 2024 in den USA und seit März 2026 in Grossbritannien für schwere Alopecia areata bei Erwachsenen zugelassen [9]. In der Schweiz ist es nach unserem Kenntnisstand nicht zugelassen.
Studienübersicht
| Studie | Wirkstoff | Design | n | SALT ≤20 (Wirkstoff vs. Placebo) |
|---|---|---|---|---|
| BRAVE-AA1 [1] | Baricitinib 4 mg | RCT, Phase 3 | 654 | 38,8 % vs. 6,2 % (Woche 36) |
| BRAVE-AA2 [1] | Baricitinib 4 mg | RCT, Phase 3 | 546 | 35,9 % vs. 3,3 % (Woche 36) |
| BRAVE-AA1, Absetzen [4] | Baricitinib | randomisierter Entzug | 154 Responder | 80 % verlieren Erfolg unter Placebo vs. 7 % bei Weiterbehandlung |
| ALLEGRO [5] | Ritlecitinib 50 mg | RCT, Phase 2b/3 | 718 | 23 % vs. 2 % (Woche 24) |
| ALLEGRO-LT [6] | Ritlecitinib 50 mg | offen, ohne Placebo | 449 | 73,5 % nach 24 Monaten (nur weiter Behandelte) |
| THRIVE-AA1 [7] | Deuruxolitinib 8 mg 2× tgl. | RCT, Phase 3 | k. A. | 29,6 % vs. 0,8 % (Woche 24) |
| THRIVE-AA2 [8] | Deuruxolitinib 8 mg 2× tgl. | RCT, Phase 3 | 517 | 33,0 % vs. 0,8 % (Woche 24) |
Die Zahlen lassen sich nicht direkt vergleichen: Die Studien messen zu unterschiedlichen Zeitpunkten und hatten etwas unterschiedliche Teilnehmer. Direkte Vergleichsstudien zwischen den Wirkstoffen fehlen.
Was passiert nach dem Absetzen?
Alopecia areata ist eine chronische Erkrankung, und JAK-Hemmer heilen sie nicht. In der BRAVE-AA1-Studie wurden 154 Patienten, die nach einem Jahr gut angesprochen hatten, zufällig auf Weiterbehandlung oder Placebo verteilt. Bis Woche 152 hatten 80 % der Placebo-Gruppe ihren Behandlungserfolg verloren, aber nur 7 % derjenigen, die Baricitinib weiter nahmen [4]. Bei erneuter Einnahme erreichten die meisten wieder SALT 20 oder weniger.
Für die Praxis heisst das: Wer gut anspricht, muss mit einer Langzeittherapie rechnen. In der Schweiz sieht die Fachinformation vor, die Baricitinib-Dosis nach anhaltendem Ansprechen von 4 mg auf 2 mg zu senken [15].
Nebenwirkungen und Warnhinweise
Häufige Nebenwirkungen in den Studien:
- Akne, erhöhte Werte des Muskelenzyms CK, erhöhte LDL- und HDL-Cholesterinwerte unter Baricitinib [1]
- Infekte der oberen Atemwege, Kopfschmerzen, Harnwegsinfekte [2]
- Durchfall, Akne, Atemwegsinfekte, Nesselsucht und Follikelentzündungen unter Ritlecitinib [16]
Gürtelrose: Eine Meta-Analyse zu JAK-Hemmern in der Dermatologie fand kein erhöhtes Risiko für schwere oder opportunistische Infektionen, aber ein höheres Risiko für Gürtelrose [14].
Woher die Warnhinweise kommen
Für JAK-Hemmer gelten in den USA sogenannte Boxed Warnings zu schweren Herz-Kreislauf-Ereignissen, Thrombosen, schweren Infektionen, Krebs und Sterblichkeit [13]. Auslöser war die ORAL-Surveillance-Studie mit Tofacitinib bei Rheumapatienten ab 50 Jahren mit mindestens einem Herz-Kreislauf-Risikofaktor. Dort traten Herz-Kreislauf-Ereignisse und Krebs häufiger auf als unter einem TNF-Hemmer [12].
Ob das auf jüngere Patienten mit Hauterkrankungen übertragbar ist, ist unklar. Eine Meta-Analyse von 35 Studien mit über 20'000 Hautpatienten fand kein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Ereignisse, Tod oder Thrombosen. Die Beobachtungszeit war mit durchschnittlich rund fünf Monaten aber kurz [13]. Auch die Schweizer Arzneimittelinformation für Litfulo nennt erhöhte Risiken für schwere Infektionen, Tumorerkrankungen, Herz-Kreislauf-Ereignisse und Blutgerinnsel [16].
Vor Therapiebeginn sind deshalb Blutuntersuchungen, ein Tuberkulose-Test und eine Abklärung des Herz-Kreislauf-Risikos üblich, während der Behandlung regelmässige Kontrollen. Rauchen erhöht die Risiken zusätzlich.
Zulassung und Kosten in der Schweiz
| Wirkstoff | Präparat | Zugelassen für | Status Schweiz |
|---|---|---|---|
| Baricitinib | Olumiant | Erwachsene bis 60 Jahre, ≥50 % Kopfhaut betroffen, topische Therapie ungenügend | zugelassen [15] |
| Ritlecitinib | Litfulo | 12 bis 65 Jahre, ≥50 % Kopfhaut betroffen | zugelassen seit 3. Februar 2025 [16] |
| Deuruxolitinib | Leqselvi | Erwachsene (USA, UK) | nach unserem Kenntnisstand nicht zugelassen |
Baricitinib soll in der Schweiz von Dermatologen mit Erfahrung in Alopecia areata eingeleitet und überwacht und nicht mit anderen systemischen Therapien gegen Alopecia areata kombiniert werden [15].
Kosten: JAK-Hemmer sind teuer. Ob die Grundversicherung zahlt, ist nicht garantiert. In der Regel braucht es vorab eine Kostengutsprache, die die Vertrauensärztin oder der Vertrauensarzt der Krankenkasse prüft. Für Arzneimittel ausserhalb der Spezialitätenliste oder ihrer Limitation gelten die Regeln zur Vergütung im Einzelfall des BAG. Die Vergütungssituation kann sich ändern. Klären Sie sie vor Therapiebeginn mit Ihrer Dermatologin und Ihrer Krankenkasse.
Warum eine Haartransplantation keine Alternative ist
Bei aktiver Alopecia areata ist eine Haartransplantation nicht geeignet. Das Immunsystem kann auch verpflanzte Haare angreifen, der Eingriff kann einen Schub auslösen, und die eigenen Follikel sind ja nicht zerstört. Seriöse Kliniken lehnen den Eingriff in dieser Situation ab. Wer auf eine Therapie nicht anspricht oder sie nicht nehmen kann, findet mit Perücken, einem Haarsystem oder einer Haarpigmentierung eine optische Lösung. Wann eine Transplantation sinnvoll ist, etwa bei erblichem Haarausfall, erklärt der Ratgeber Haartransplantation. Wie sich die verschiedenen Formen von Haarausfall unterscheiden, zeigt der Überblick Haarausfall: Ursachen und Formen.
Wie gut ist die Evidenz?
Für eine Hauterkrankung ist die Evidenz zu JAK-Hemmern ungewöhnlich gut:
- Stärken: mehrere grosse, placebokontrollierte Phase-3-Studien in Top-Journalen [1,5,7], eine randomisierte Absetzstudie [4] und Daten über drei Jahre [3].
- Industriefinanzierung: Alle Zulassungsstudien wurden von den Herstellern finanziert.
- Kurze Placebophasen: Placebovergleiche laufen nur 24 bis 36 Wochen, danach fehlt eine Kontrollgruppe [2]. Langzeitdaten zählen oft nur die Patienten, die gut ansprechen oder in der Studie bleiben [3,6].
- Sicherheit: Die beruhigenden Meta-Analysen beobachteten im Schnitt nur wenige Monate [13]. Seltene Risiken über viele Jahre Einnahme sind noch nicht sicher abschätzbar.
- Keine direkten Vergleiche: Welcher JAK-Hemmer am besten wirkt, ist offen. Eine Meta-Analyse bewertete die Gewissheit für den Effekt auf deutliche Haarverbesserung nur als gering bis moderat [10].
Einen Überblick über die Evidenz zu allen Haarausfall-Behandlungen finden Sie in der Studienlage Haarausfall.
Häufige Fragen
Wie wirken JAK-Hemmer bei kreisrundem Haarausfall?
JAK-Hemmer blockieren Enzyme namens Januskinasen, über die Immunbotenstoffe ihre Signale weiterleiten. Bei Alopecia areata bremst das den Angriff des Immunsystems auf die Haarfollikel, sodass die Haare wieder wachsen können. Die Medikamente werden täglich als Tablette oder Kapsel eingenommen.
Wie schnell wirkt Baricitinib bei Alopecia areata?
Erste Effekte zeigen sich oft nach einigen Monaten. In den Zulassungsstudien erreichten mit 4 mg nach 36 Wochen rund 36 bis 39 Prozent der Patienten wieder weitgehend volles Haar, nach 52 Wochen etwas mehr. Die Wirkung kann sich bei fortgesetzter Einnahme weiter verbessern.
Kommen die Haare nach dem Absetzen von JAK-Hemmern zurück?
Meist fallen sie wieder aus. In der BRAVE-AA1-Studie hatten rund 80 Prozent der Patienten, die nach einem Jahr Baricitinib auf Placebo wechselten, den Behandlungserfolg bis Woche 152 wieder verloren. Nach erneuter Einnahme sprachen die meisten wieder an.
Sind JAK-Hemmer in der Schweiz zugelassen?
Ja. Swissmedic hat Baricitinib (Olumiant) für schwere Alopecia areata bei Erwachsenen bis 60 Jahre und Ritlecitinib (Litfulo) ab 12 Jahren bis 65 Jahre zugelassen. Deuruxolitinib ist in den USA und Grossbritannien zugelassen, in der Schweiz nach unserem Kenntnisstand nicht.
Zahlt die Krankenkasse JAK-Hemmer bei Alopecia areata?
Nicht automatisch. In der Regel ist vorab eine Kostengutsprache der Krankenkasse nötig, die die Vertrauensärztin oder der Vertrauensarzt im Einzelfall prüft. Klären Sie die Kostenübernahme vor Therapiebeginn mit Ihrer Dermatologin und Ihrer Krankenkasse.
Hilft eine Haartransplantation bei Alopecia areata?
Bei aktiver Alopecia areata nicht. Das Immunsystem kann auch transplantierte Haare angreifen, und der Eingriff kann einen neuen Schub auslösen. Zudem sind die Haarfollikel nicht zerstört, die eigenen Haare können also nachwachsen.
Quellen
Die Ziffern im Text verweisen auf diese Quellen. Links führen zu PubMed, zum Verlag (DOI) oder zur Behörde.
- King B, Ohyama M, Kwon O et al. Two Phase 3 Trials of Baricitinib for Alopecia Areata. N Engl J Med 2022.PubMedDOI
- Kwon O, Senna MM, Sinclair R et al. Efficacy and Safety of Baricitinib in Patients with Severe Alopecia Areata over 52 Weeks of Continuous Therapy in Two Phase III Trials (BRAVE-AA1 and BRAVE-AA2). Am J Clin Dermatol 2023.PubMedDOI
- Senna M, Mostaghimi A, Sinclair R et al. Maintenance of long-term efficacy with continuous baricitinib treatment in patients with severe alopecia areata: 3-year results from BRAVE-AA1 and BRAVE-AA2. J Am Acad Dermatol 2026.PubMedDOI
- King B, Ko J, Kwon O et al. Baricitinib Withdrawal and Retreatment in Patients With Severe Alopecia Areata: The BRAVE-AA1 Randomized Clinical Trial. JAMA Dermatol 2024.PubMedDOI
- King B, Zhang X, Harcha WG et al. Efficacy and safety of ritlecitinib in adults and adolescents with alopecia areata: a randomised, double-blind, multicentre, phase 2b-3 trial. Lancet 2023.PubMedDOI
- Tziotzios C, Sinclair R, Lesiak A et al. Long-term safety and efficacy of ritlecitinib in adults and adolescents with alopecia areata and at least 25% scalp hair loss: Results from the ALLEGRO-LT phase 3, open-label study. J Eur Acad Dermatol Venereol 2025.PubMedDOI
- King B, Senna MM, Mesinkovska NA et al. Efficacy and safety of deuruxolitinib, an oral selective Janus kinase inhibitor, in adults with alopecia areata: Results from the Phase 3 randomized, controlled trial (THRIVE-AA1). J Am Acad Dermatol 2024.PubMedDOI
- Tsianakas A, Passeron T, Magnolo N et al. Efficacy and safety of deuruxolitinib, an oral selective Janus kinase 1/2 inhibitor, in adults with alopecia areata: Results from the THRIVE-AA2 Phase 3, randomized, double-blind, controlled trial. J Am Acad Dermatol 2026.PubMedDOI
- Fung S. Deuruxolitinib: New Approval. Clin Drug Investig 2026.PubMedDOI
- Liu M, Gao Y, Yuan Y et al. Janus Kinase Inhibitors for Alopecia Areata: A Systematic Review and Meta-Analysis. JAMA Netw Open 2023.PubMedDOI
- Rudnicka L, Arenbergerova M, Grimalt R et al. European expert consensus statement on the systemic treatment of alopecia areata. J Eur Acad Dermatol Venereol 2024.PubMedDOI
- Ytterberg SR, Bhatt DL, Mikuls TR et al. Cardiovascular and Cancer Risk with Tofacitinib in Rheumatoid Arthritis. N Engl J Med 2022.PubMedDOI
- Ingrassia JP, Maqsood MH, Gelfand JM et al. Cardiovascular and Venous Thromboembolic Risk With JAK Inhibitors in Immune-Mediated Inflammatory Skin Diseases: A Systematic Review and Meta-Analysis. JAMA Dermatol 2024.PubMedDOI
- Ireland PA, Verheyden M, Jansson N et al. Infection risk with JAK inhibitors in dermatoses: a meta-analysis. Int J Dermatol 2025.PubMedDOI
- Swissmedic: Fachinformation Olumiant (Baricitinib).
- Swissmedic: Kurzbericht Zulassung Litfulo (Ritlecitinib).
Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und ersetzt keine ärztliche Beratung. Ob eine Behandlung für Sie infrage kommt, klärt eine Untersuchung durch eine Fachperson.